Kunst und Sport sind schon seit dem antiken Olympia eine Einheit. Um diese Tradition wieder zu beleben, findet parallel zu den Olympischen Spielen vom 12. August bis 29. September die einzigartige Weltausstellung ARTiade statt. Sie können nicht dabei sein? Wir zeigen Ihnen einige der olympischen Kunstwerke.
Schon 776 v. Chr. gab es während der ersten Olympischen Spiele neben den sportlichen Wettkämpfen auch Kunstausstellungen. Athleten und Künstler waren gleichberechtigt und konnten so auf unterschiedlichen Wegen ihre Kultur repräsentieren. Auf diesen Gedanken stützt sich auch die Idee der “ARTiade - Olympiade der Bildenden Kunst”, die 1996 während der Olympischen Spiele in Atlanta ihren Auftakt hatte.
In Athen gehen 600 Künstler aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei und Installation an den Start. Mit ihren Werken transportieren sie Emotionen, Meinungen, politische und soziale Ereignisse sowie Traditionen ihrer Heimatländer. “Analog der Völkervielfalt bei den Spitzensportlern sollen deren Völker und Nationen Kunstwerke vorstellen, die durch ihre Werke die kulturelle Identität ihres Heimatlandes widerspiegeln - und damit die Gemeinsamkeit des Olympiagedankens mittragen”, so die Präsidentin und Gründerin der Kulturstiftung ARTIADE e.V., Renate Westhoff-Reisch.
Eine Art Siegerehrung wird es bei der ARTiade übrigens auch geben. Dort werden die Künstler zwar nicht mit Medaillen geehrt, die besten dürfen sich aber über ein Stipendium freuen.
“ARTiade - Olympiade der Bildenden Kunst”, 12. August bis 29. September, Ausstellungsorte: Deutsche Schule Athen und die ehemalige Ziegelfabrik “Tsalapatas” in Volos.